
|
Chris Dahl Circumstances of Offense: Robert "Saint" Bailey on Death Row Sprache: Englisch A first-hand account of the life of Simon City Royals gangster Robert "Saint" Bailey who is currently on Death Row in Raiford, Florida. He killed a law enforcement officer in 2005. |
![]() |
|
Gerald Marshall: Zweisprachig: Englisch und Deutsch Was ist Liebe? Das fragte ich mich, als ein kleiner Junge von seinen Eltern verlassen, stellte diese Frage immer und immer wieder aber ich habe nie die Antwort gefunden. Ich hätte es härter versuchen sollen, denn meine Ignoranz ermöglichte es mir nicht, wahre Liebe vor meinem Gefängnisaufenthalt zu erfahren.
|
Erhältlich
über
Lulu |
|
Karla Faye Tucker: Himmel in der Todeszelle
Dies ist die extrem berührende Geschichte
über die zweifache Mörderin Karla Faye Tucker und ihr Leben
in der «Death Row», dem Todestrakt in Gatesville, USA. Ihr
Fall hatte weltweit für gewaltiges Aufsehen gesorgt und
wurde von den Medien (u. a. von «Larry King Live» auf CNN)
täglich verfolgt. Nachdem Karla Faye Tuckers letztes
Gnadengesuch vom heutigen US-Präsidenten George W. Bush
abgelehnt worden war, wurde sie 1998 in Texas hingerichtet.
|
|
|
Johann Lehner: Der Todeszelle entronnen: Aufzeichnungen aus dem II. Weltkrieg In der Zeit von 1938, dem Einmarsch deutscher Truppen in Österreich, bis hin zum Zusammenbruch des Tausendjährigen Reiches im April 1945 wurden von den Volks-, Militär- und Sondergerichten in Österreich 1320 Todesurteile ausgesprochen, von denen 1194 durch das Fallbeil vollstreckt wurden. Die wenigen Personen, die das Glück hatten, durch eine Begnadigung des Führers Adolf Hitler die Todeszelle mit einem Zuchthaus, einem KZ-Lager oder mit den Strafbataillonen einzutauschen , dachten sich nach der Begnadigung oftmals, ob es nicht besser gewesen wäre zu sterben als leidvoll jahrelang unter Hunger und Angst dahinzuvegetieren Die Verbrechen, für die sie zum Tode verurteilt worden waren, waren vielfältiger Natur und aus heutiger Sicht gesehen Delikte, die kein Staatsanwalt oder Richter ahnden würde: Schwarzschlachtung , Schleichhandel , Abhören ausländischer Sender, Verteilen von Flugblättern, Mitgliedschaft bei der kommunistischen Partei, Bibelforscher, Feldpostdiebstahl sowie Verweigerung des Wehrdienst , Liebschaften mit Kriegsgefangenen und Mitgliedern andersartiger Rassen, Heimtücke und Feindbegünstigung , Homosexualität. Der Autor war einer der wenigen, die nach achtundsiebzig Tagen in der Todeszelle E-28 des Landesgericht Wien begnadigt wurden. Im strengen Winter Jänner 1942 begann für ihn der steinige Weg eines Verfolgten der ständig auf der Flucht vor irgendeiner Behörde, einer Institution oder vor Denunzianten war. Zwangsrekrutierung , Desertion und Aufnahme in eine Widerstandsgruppe ,Verhaftung beim Überschreiten der Grenze zu Kroatien, Fluchtversuch und Widerstand gegen die Staatsgewalt und am Ende die Verurteilung zum Tode durch das Sondergericht Graz folgten.
|
|
|
Martin Haidinger: FAZ, 05.10.2007 Haidinger geht konsequent anekdotisch vor und wirft, mit erklärter Absicht, lediglich Schlaglichter auf die Geschichte der Hinrichtung, die er in Geschichten zu systematisieren versucht. (...) 2006 sind nach einer Statistik von Amnesty International offiziell 1592 Menschen hingerichtet worden. Und wenn die Zahl doppelt so hoch läge: Für den Leser bliebe sie eine Zahl. Mehr anzufangen weiß er dagegen mit den Geschichten, die Haidinger (...) zum Besten gibt.
|
|
|
Jürgen Martschukat: Die Geschichte der Todesstrafe in Nordamerika. Von der Kolonialzeit bis zur Gegenwart In einer weitgehend chronologischen und gut lesbaren Darstellung gibt Jürgen Martschukat einen Überblick zur Geschichte der Todesstrafe in den USA seit dem 17. Jahrhundert. Ein Beitrag zur Historisierung eines brisanten Themas der Gegenwart. Dieses Buch bietet ein facettenreiches Bild der Todesstrafe.
|
|
|
Silke Porath: Auge um Auge „Wie fühlt es sich an wenn du weißt, dass sie dich töten?“ Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation amnesty international wurde die Todesstrafe im Jahr 2004 an mindestens 3.797 Menschen in 25 Ländern vollstreckt, mindestens 7.395 Menschen in 64 Ländern wurden zum Tode verurteilt. Auch die Vereinigten Staaten von Amerika halten weiter an dieser menschenrechtswidrigen Strafpraxis fest. Dieses Buch gibt menschliche Einblicke in die amerikanischen Todestrakte und lässt Gefangene zu Wort kommen. „Auge um Auge – Todesstrafe heute“ enthält Berichte von Mitgliedern der Initiative gegen die Todesstrafe, die - zum Teil sehr intensive langjährige - Freundschaften mit Todeskandidaten eingegangen sind, die versucht haben, etwas Wärme und Menschlichkeit in den unmenschlichen Alltag der Todestraktinsassen zu bringen und sie schließlich begleitet haben auf ihrem letzten, schweren Weg.
|
|
|
Wolfgang Rother: Verbrechen, Folter, Todesstrafe … aber wenn ich durch mein Eintreten für die Menschenrechte und die unbesiegbare Wahrheit dazu beitragen würde, nur irgendein unglückliches Opfer der Tyrannei oder der ebenso verhängnisvollen Unwissenheit den Qualen und Ängsten des Todes zu entreißen, so würden die Segnungen und Freudentränen auch nur eines einzigen Unschuldigen mich über die Verachtung der Menschen hinwegtrösten. (Beccaria) Folterverbot und Abschaffung der Todesstrafe sind Errungenschaften der Aufklärung und Signaturen rechtsstaatlicher Gesetzgebung. Unantastbar sind sie nicht: Angesichts aktueller Bedrohung durch den Terrorismus werden sie zusehends in Frage gestellt. Bis vor kurzem war die Folter im Rechtsstaat tabu, doch der Schock von 9/11 hat zu einer theoretischen und praktischen Relativierung des Folterverbots geführt. Und nach spektakulären Kapitalverbrechen, Geiselnahmen und Terroranschlägen mehren sich stets die Stimmen, die nach der Todesstrafe rufen. Diese wird zwar in immer weniger Staaten angewendet, doch unter den Ländern, in denen Hinrichtungen vollstreckt werden, finden sich auch heute noch namhafte rechtsstaatliche Nationen. Das Verdienst, die Untauglichkeit von Folter und Todesstrafe philosophisch bewiesen zu haben, kann die Mailänder Aufklärung für sich beanspruchen. 1764 erschien in Livorno Cesare Beccarias Abhandlung Über Verbrechen und Strafen, die zusammen mit Pietro Verris in den 1770er Jahren verfassten Beobachtungen über die Folter den Höhepunkt des aufgeklärten Strafrechtsdenkens markiert. Beccarias Buch wurde sofort ins Französische, Deutsche, Englische und in viele andere Sprachen übersetzt und verbreitete sich rasch in Europa und Amerika. Es löste eine auf verschiedenen Ebenen geführte Debatte aus, die in vielen Ländern die Abschaffung der Folter und der Todesstrafe einleitete.
|
|
|
Hans Fadinger: James lässt bei Uncle Sam arbeiten...
Jamens Preston ist ein
erfolgreicher Rancher und Politiker. Er hat Familie und ist
allseits beliebt. In Wahrheit aber führt er ein Doppelleben.
Eine Persönlichkeitsstörung lässt ihn suchtartige Freude am
Leid, Schmerz und Tod von Menschen empfinden, die seiner
Macht ausgeliefert sind. Höhepunkt dabei ist die offizielle
Hinrichtung einer Frau. Durch das außergewöhnliche Verhalten
dieser Frau wird James vom Saulus zum Paulus. Er erkennt die
Unvollkommenheit der absoluten Wahrheitsfindung bei
Todesurteilen und wird überzeugter Gegner dieser
barbarischen Strafe ...
|
|
|
Jürgen Martschukat: Inszeniertes Töten
An zahlreichen Fallbeispielen
beschreibt das Buch die bemerkenswerte Geschichte der
Todesstrafe vom "Theater des Schreckens" der Frühen Neuzeit
bis zur diskreten und maschinellen Hinrichtung des
bürgerlichen Zeitalters, für die exemplarisch die Erfindung
der Guillotine steht.
|
|
|
Renate Janka: Lasst meine Tochter endlich frei
Am 3. Dez. 1989 finden
Polizisten in der Wüste von Arizona die Leiche eines kleinen
Jungen: Christopher Milke, vier Jahre alt. Die Mörder: ein
Verrückter und ein Säufer. Doch Detective Armando Saldate
nimmt auch Christophers Mutter, Debbie Milke, fest. Er
verhört die junge Frau ohne Zeugen oder Tonbandaufnahmen,
fertigt schließlich aus dem Gedächtnis ein Geständnis an,
das Debbie nie unterschrieben hat. Ein Prozess folgt, der
alle rechtsstaatlichen Grundsätze außer Kraft setzt.
|
|
|
Sister Helen Prejean: Dead Man Walking Dieses autobiographische Werk ist Grundlage des gleichnamigen Films (siehe auch auf der Seite Filme); die Ordensschwester Helen Prejean berichtet über Pat Sonnier und Robert Willie, die ersten beiden Todeskandidaten, die sie in den 80er Jahren bis zur Hinrichtung begleitet hat. Der Film hält sich sehr eng an die Buchvorlage, hat lediglich aus Sonnier und Willie eine einzige Person gemacht und - wohl zur Aktualisierung - den elektrischen Stuhl durch die tödliche Injektion ersetzt. Das Buch enthält auch wichtige informative Fakten.
|
|
|
Cherryl Chessman: Todeszelle 2455
Chessman wurde am 25.6.1948 in Kalifornien zweimal zum Tode
verurteilt. Er soll junge Paare überfallen und die Frauen
vergewaltigt haben. Chessman war eine Art Berufsverbrecher,
aber er behauptete standhaft nicht der Verbrechen schuldig
zu sein, derer man ihn zum Tode verurteilte. |
|