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Buchempfehlungen

 

Chris Dahl
Circumstances of Offense: Robert "Saint" Bailey on Death Row

Sprache: Englisch

A first-hand account of the life of Simon City Royals gangster Robert "Saint" Bailey who is currently on Death Row in Raiford, Florida. He killed a law enforcement officer in 2005.

Gerald Marshall:
Still … I Love You! Dennoch … Ich Liebe Dich!

Zweisprachig: Englisch und Deutsch

Was ist Liebe? Das fragte ich mich, als ein kleiner Junge von seinen Eltern verlassen, stellte diese Frage immer und immer wieder aber ich habe nie die Antwort gefunden. Ich hätte es härter versuchen sollen, denn meine Ignoranz ermöglichte es mir nicht, wahre Liebe vor meinem Gefängnisaufenthalt zu erfahren.

 





Dennoch...Ich liebe Dich - Still...I love youErhältlich über Lulu
Karla Faye Tucker:
Himmel in der Todeszelle

Dies ist die extrem berührende Geschichte über die zweifache Mörderin Karla Faye Tucker und ihr Leben in der «Death Row», dem Todestrakt in Gatesville, USA. Ihr Fall hatte weltweit für gewaltiges Aufsehen gesorgt und wurde von den Medien (u. a. von «Larry King Live» auf CNN) täglich verfolgt. Nachdem Karla Faye Tuckers letztes Gnadengesuch vom heutigen US-Präsidenten George W. Bush abgelehnt worden war, wurde sie 1998 in Texas hingerichtet.
Doch das ist nur der eine Teil der Geschichte. Der andere beginnt mit der inneren Umkehr dieser einstmals so kalten, abweisenden und verschlossenen Frau. Karla Faye Tucker wird dank ihrer neu gefundenen Beziehung zu Gott zu einem anderen Menschen: offen, liebesfähig und positiv. Aber mehr noch: Sie wird während dreizehn Jahren für unzählige andere Menschen – Gefängnisinsassen, Wärter, Besucher und Helfer – zu einem Licht und einem äußerst ermutigenden Beispiel. So auch für Linda Strom, die Karla als Gefängnis-Seelsorgerin elf Jahre lang begleitete und diese Geschichte über Gnade und Vergebung als Freundin hautnah miterlebte. Aufwühlend bis zur letzten Zeile!

 

 
Johann Lehner:
Der Todeszelle entronnen: Aufzeichnungen aus dem II. Weltkrieg

In der Zeit von 1938, dem Einmarsch deutscher Truppen in Österreich, bis hin zum Zusammenbruch des Tausendjährigen Reiches im April 1945 wurden von den Volks-, Militär- und Sondergerichten in Österreich 1320 Todesurteile ausgesprochen, von denen 1194 durch das Fallbeil vollstreckt wurden. Die wenigen Personen, die das Glück hatten, durch eine Begnadigung des Führers Adolf Hitler die Todeszelle mit einem Zuchthaus, einem KZ-Lager oder mit den Strafbataillonen einzutauschen , dachten sich nach der Begnadigung oftmals, ob es nicht besser gewesen wäre zu sterben als leidvoll jahrelang unter Hunger und Angst dahinzuvegetieren Die Verbrechen, für die sie zum Tode verurteilt worden waren, waren vielfältiger Natur und aus heutiger Sicht gesehen Delikte, die kein Staatsanwalt oder Richter ahnden würde: Schwarzschlachtung , Schleichhandel , Abhören ausländischer Sender, Verteilen von Flugblättern, Mitgliedschaft bei der kommunistischen Partei, Bibelforscher, Feldpostdiebstahl sowie Verweigerung des Wehrdienst , Liebschaften mit Kriegsgefangenen und Mitgliedern andersartiger Rassen, Heimtücke und Feindbegünstigung , Homosexualität. Der Autor war einer der wenigen, die nach achtundsiebzig Tagen in der Todeszelle E-28 des Landesgericht Wien begnadigt wurden. Im strengen Winter Jänner 1942 begann für ihn der steinige Weg eines Verfolgten der ständig auf der Flucht vor irgendeiner Behörde, einer Institution oder vor Denunzianten war. Zwangsrekrutierung , Desertion und Aufnahme in eine Widerstandsgruppe ,Verhaftung beim Überschreiten der Grenze zu Kroatien, Fluchtversuch und Widerstand gegen die Staatsgewalt und am Ende die Verurteilung zum Tode durch das Sondergericht Graz folgten.


 

Martin Haidinger:
Von der Guillotine zur Giftspritze

FAZ, 05.10.2007

Haidinger geht konsequent anekdotisch vor und wirft, mit erklärter Absicht, lediglich Schlaglichter auf die Geschichte der Hinrichtung, die er in Geschichten zu systematisieren versucht. (...) 2006 sind nach einer Statistik von Amnesty International offiziell 1592 Menschen hingerichtet worden. Und wenn die Zahl doppelt so hoch läge: Für den Leser bliebe sie eine Zahl. Mehr anzufangen weiß er dagegen mit den Geschichten, die Haidinger (...) zum Besten gibt.

 


 
Jürgen Martschukat:
Die Geschichte der Todesstrafe in Nordamerika. Von der Kolonialzeit bis zur Gegenwart

In einer weitgehend chronologischen und gut lesbaren Darstellung gibt Jürgen Martschukat einen Überblick zur Geschichte der Todesstrafe in den USA seit dem 17. Jahrhundert. Ein Beitrag zur Historisierung eines brisanten Themas der Gegenwart. Dieses Buch bietet ein facettenreiches Bild der Todesstrafe.

 

 


 
Silke Porath:
Auge um Auge

„Wie fühlt es sich an wenn du weißt, dass sie dich töten?“ Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation amnesty international wurde die Todesstrafe im Jahr 2004 an mindestens 3.797 Menschen in 25 Ländern vollstreckt, mindestens 7.395 Menschen in 64 Ländern wurden zum Tode verurteilt. Auch die Vereinigten Staaten von Amerika halten weiter an dieser menschenrechtswidrigen Strafpraxis fest. Dieses Buch gibt menschliche Einblicke in die amerikanischen Todestrakte und lässt Gefangene zu Wort kommen. „Auge um Auge – Todesstrafe heute“ enthält Berichte von Mitgliedern der Initiative gegen die Todesstrafe, die - zum Teil sehr intensive langjährige - Freundschaften mit Todeskandidaten eingegangen sind, die versucht haben, etwas Wärme und Menschlichkeit in den unmenschlichen Alltag der Todestraktinsassen zu bringen und sie schließlich begleitet haben auf ihrem letzten, schweren Weg.

 

 
Wolfgang Rother:
Verbrechen, Folter, Todesstrafe

… aber wenn ich durch mein Eintreten für die Menschenrechte und die unbesiegbare Wahrheit dazu beitragen würde, nur irgendein unglückliches Opfer der Tyrannei oder der ebenso verhängnisvollen Unwissenheit den Qualen und Ängsten des Todes zu entreißen, so würden die Segnungen und Freudentränen auch nur eines einzigen Unschuldigen mich über die Verachtung der Menschen hinwegtrösten. (Beccaria) Folterverbot und Abschaffung der Todesstrafe sind Errungenschaften der Aufklärung und Signaturen rechtsstaatlicher Gesetzgebung. Unantastbar sind sie nicht: Angesichts aktueller Bedrohung durch den Terrorismus werden sie zusehends in Frage gestellt. Bis vor kurzem war die Folter im Rechtsstaat tabu, doch der Schock von 9/11 hat zu einer theoretischen und praktischen Relativierung des Folterverbots geführt. Und nach spektakulären Kapitalverbrechen, Geiselnahmen und Terroranschlägen mehren sich stets die Stimmen, die nach der Todesstrafe rufen. Diese wird zwar in immer weniger Staaten angewendet, doch unter den Ländern, in denen Hinrichtungen vollstreckt werden, finden sich auch heute noch namhafte rechtsstaatliche Nationen. Das Verdienst, die Untauglichkeit von Folter und Todesstrafe philosophisch bewiesen zu haben, kann die Mailänder Aufklärung für sich beanspruchen. 1764 erschien in Livorno Cesare Beccarias Abhandlung Über Verbrechen und Strafen, die zusammen mit Pietro Verris in den 1770er Jahren verfassten Beobachtungen über die Folter den Höhepunkt des aufgeklärten Strafrechtsdenkens markiert. Beccarias Buch wurde sofort ins Französische, Deutsche, Englische und in viele andere Sprachen übersetzt und verbreitete sich rasch in Europa und Amerika. Es löste eine auf verschiedenen Ebenen geführte Debatte aus, die in vielen Ländern die Abschaffung der Folter und der Todesstrafe einleitete.

 

 
Hans Fadinger:
James lässt bei Uncle Sam arbeiten...

Jamens Preston ist ein erfolgreicher Rancher und Politiker. Er hat Familie und ist allseits beliebt. In Wahrheit aber führt er ein Doppelleben. Eine Persönlichkeitsstörung lässt ihn suchtartige Freude am Leid, Schmerz und Tod von Menschen empfinden, die seiner Macht ausgeliefert sind. Höhepunkt dabei ist die offizielle Hinrichtung einer Frau. Durch das außergewöhnliche Verhalten dieser Frau wird James vom Saulus zum Paulus. Er erkennt die Unvollkommenheit der absoluten Wahrheitsfindung bei Todesurteilen und wird überzeugter Gegner dieser barbarischen Strafe ...
 

 

 
Jürgen Martschukat:
Inszeniertes Töten

An zahlreichen Fallbeispielen beschreibt das Buch die bemerkenswerte Geschichte der Todesstrafe vom "Theater des Schreckens" der Frühen Neuzeit bis zur diskreten und maschinellen Hinrichtung des bürgerlichen Zeitalters, für die exemplarisch die Erfindung der Guillotine steht.
Noch bis weit ins 18. Jahrhundert hinein wurden Hinrichtungen als grausames Massenspektakel inszeniert. Nach einem festgelegten Ritus wurden die Delinquenten zum Richtplatz geführt, der aufgebrachten Menge präsentiert und vor den Augen des Volkes wahlweise enthauptet, aufs Rad geflochten oder erhängt. Im bürgerlichen Zeitalter legte man demgegenüber großen Wert auf einen diskreten, rationellen und unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindenden Vollzug der Todesstrafe. Beispielhaft hierfür steht die Guillotine, die als adäquates und zugleich "humanes" Mittel angesehen wurde, um Gewalttäter vom Leben zum Tode zu befördern. Wie kommt dieser signifikante Wandel der Todesstrafe zustande? Welches kulturelle Selbstverständnis steht dahinter? Wie kommt es, dass die Aufklärung zwar vormoderne Strafrituale, nicht aber die Todesstrafe selbst als unmenschlich ablehnt? Der Autor geht diesen Fragen nach, indem er die verschiedenen Diskurse um Strafrecht und Staatstheorie, Medizin und Psychologie, Ethik und Philosophie freilegt. Einbezogen werden dabei auch Berichte der Sensationspresse, die Ausdruck der wachsenden Lust an Verbrechen und Todesurteilen sind.
 

 

Renate Janka:
Lasst meine Tochter endlich frei

Am 3. Dez. 1989 finden Polizisten in der Wüste von Arizona die Leiche eines kleinen Jungen: Christopher Milke, vier Jahre alt. Die Mörder: ein Verrückter und ein Säufer. Doch Detective Armando Saldate nimmt auch Christophers Mutter, Debbie Milke, fest. Er verhört die junge Frau ohne Zeugen oder Tonbandaufnahmen, fertigt schließlich aus dem Gedächtnis ein Geständnis an, das Debbie nie unterschrieben hat. Ein Prozess folgt, der alle rechtsstaatlichen Grundsätze außer Kraft setzt.
 

 

Sister Helen Prejean:
Dead Man Walking

Dieses autobiographische Werk ist Grundlage des gleichnamigen Films (siehe auch auf der Seite Filme); die Ordensschwester Helen Prejean berichtet über Pat Sonnier und Robert Willie, die ersten beiden Todeskandidaten, die sie in den 80er Jahren bis zur Hinrichtung begleitet hat. Der Film hält sich sehr eng an die Buchvorlage, hat lediglich aus Sonnier und Willie eine einzige Person gemacht und - wohl zur Aktualisierung - den elektrischen Stuhl durch die tödliche Injektion ersetzt. Das Buch enthält auch wichtige informative Fakten.

 

Cherryl Chessman:
Todeszelle 2455

Chessman wurde am 25.6.1948 in Kalifornien zweimal zum Tode verurteilt. Er soll junge Paare überfallen und die Frauen vergewaltigt haben. Chessman war eine Art Berufsverbrecher, aber er behauptete standhaft nicht der Verbrechen schuldig zu sein, derer man ihn zum Tode verurteilte.
In Todeszelle 2455 erzählt Chessman auf eindringliche Weise seine Lebensgeschichte. Man bekommt darin einen Bericht aus erster Hand über die Psyche eines Gewohnheitsverbrechers. Aber auch der Wandel seiner Persönlichkeit wird sehr deutlich.

 

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