Informationsplattform
Wir vermitteln inzwischen seit mehr als zehn Jahren
Brieffreundschaften zu Gefangenen im Todestrakt.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass viele Brieffreundschaften über Jahre
andauern und für beide Seiten ein großer Gewinn sind.
Jemandem im Todestrakt zu schreiben, ist nicht zwangsläufig eine
traurige Angelegenheit. Die meisten Gefangenen haben sich mit ihrer
Situation arrangiert und versuchen jeden Tag aufs Neue, das Beste
daraus zu machen. Dabei helfen Kontakte zur Außenwelt natürlich
sehr.
Natürlich ist und bleibt der Umstand, dass man jemandem schreibt,
der damit leben muss, dass der Staat ihn eines Tages töten möchte.
Dass dies nicht immer einfach ist, versteht sich von selbst. Auch
hier helfen Brieffreunde, da es für die Gefangenen viel bedeutet zu
wissen, dass sie nicht allein und vergessen sind.
Wie gesagt, jemandem im Todestrakt zu schreiben, bringt oft sehr
viele positive Eindrücke mit sich. Dennoch treten gerade am Anfang
viele Fragen auf. Und manchmal gibt es auch Probleme, die sich nicht
so einfach lösen lassen, wie Probleme bei Freundschaften in der
"freien Welt" - ganz einfach deshalb, weil es uns hier draußen oft
schwerfällt, den Mikrokosmos Todestrakt zu begreifen.
Aus diesem Grunde haben wir im Folgenden einige nützliche Hinweise zu
Brieffreundschaften mit einem Todestraktinsassen geben. Wir haben
versucht, die Fragen zu beantworten, die uns häufiger gestellt
werden und auf Dinge aufmerksam zu machen, die man wissen und
beachten sollte.
Was bedeutet es, jemandem im Todestrakt zu schreiben?


Ich habe mich entschieden, einem Todestraktinsassen zu schreiben

Der Beginn einer Freundschaft


Wir sind inzwischen gute Freunde geworden

Mein Freund hat einen Hinrichtungstermin


Praktische Infos


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nicht, mit uns in Kontakt zu treten. Wir würden gern diese Plattform
gemeinsam mit Ihnen vervollkommnen.
info(at)alive-gegen-todesstrafe.de